Die meisten Halter landen hier, weil in der Tierarztpraxis ein Wort gefallen ist, das sie vorher nicht kannten. Der erste Impuls ist dann fast immer die Frage: Was heißt das jetzt für meinen Hund?
Auf den folgenden Seiten beschreibe ich die Krankheitsbilder, die mir in der Praxis am häufigsten begegnen: was im Körper passiert, woran du es im Alltag merkst, wie eine physiotherapeutische Begleitung aussieht und was du selbst tun kannst.
Wichtig vorweg: Diese Seiten ersetzen keine tierärztliche Untersuchung. Die Diagnose und die Entscheidung über Behandlung und Medikation gehören in die Tierarztpraxis. Physiotherapie kommt danach dazu – auf dieser Grundlage arbeite ich.
Gelenke
Verschleiß, Fehlstellungen und Instabilität – von der Hüfte bis zum Ellenbogen.
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Arthrose
Der häufigste Befund in der Hundephysiotherapie. Steifer Start am Morgen, weniger Freude an langen Runden – und vieles, was sich im Alltag verbessern lässt.
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Kreuzbandriss
Eine der häufigsten Ursachen für plötzliche Lahmheit an der Hinterhand. Die Reha entscheidet mit darüber, wie gut das Knie wieder trägt.
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Luxation & Fraktur
Ausgerenktes Gelenk oder Knochenbruch – akut ein Fall für die Tierarztpraxis, danach ein Fall für die Reha.
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Hüftdysplasie (HD)
Eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die vor allem größere Rassen betrifft. Wie stark sie sich auswirkt, hängt wesentlich von der Muskulatur ab.
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Ellbogendysplasie (ED)
Sammelbegriff für mehrere Fehlentwicklungen im Ellenbogengelenk. Zeigt sich oft schon im ersten Lebensjahr.
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Skelettentwicklung
Wenn Knochen und Gelenke im Wachstum nicht regelrecht reifen: HD, ED, OCD und Panostitis im Überblick.
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Patellaluxation
Betrifft besonders kleine Rassen. Der typische Hüpfschritt sieht harmlos aus, belastet das Knie aber dauerhaft.
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Kiefergelenk
Zahnfehlstellungen und Kiefergelenksprobleme wirken bis in Nacken und Vorderhand hinein.
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Osteochondrose (OCD)
Betrifft junge, schnell wachsende Hunde großer Rassen. Früh erkannt lässt sich der weitere Verlauf gut begleiten.
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Rücken und Wirbelsäule
Steifheit, Schmerz und Bewegungseinschränkung entlang der Wirbelsäule.
Nerven und Rückenmark
Unsicherer Gang, schleifende Pfoten, Ausfälle der Hinterhand.
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Bandscheibenvorfall (thorakolumbal)
Betrifft besonders häufig Dackel, Französische Bulldoggen und andere lange Rassen. Die Reha braucht Geduld und einen klaren Plan.
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Bandscheibenvorfall (zervikal)
Tief getragener Kopf, Zittern, Jaulen beim Aufblicken – am Hals zeigt sich ein völlig anderes Bild als im thorakolumbalen Bereich.
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Ataxie
Torkeln, Übertreten, breitbeiniger Stand – wenn Bewegungen ungenau werden, obwohl die Kraft erhalten ist.
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Schlaganfall
Plötzliches Torkeln, Kopfschiefhaltung oder ein ausgefallenes Hinterteil – zwei Krankheitsbilder, die wie ein Schlaganfall aussehen.
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Cauda equina
Eine Enge am Ende des Wirbelkanals. Betrifft vor allem größere Hunde im mittleren bis höheren Alter.
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Wobbler-Syndrom
Eine Enge im Bereich der Halswirbelsäule. Betrifft vor allem große Rassen wie Dobermann und Deutsche Dogge.
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Muskeln, Sehnen und Bänder
Verspannung, Abbau und Verletzungen im Weichteilgewebe.
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Muskelverspannungen
Verhärtete Muskulatur und Verklebungen im Gewebe. Meist Antwort des Körpers auf eine Schonhaltung – und gut behandelbar.
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Muskuläre Dysbalance
Ein Ungleichgewicht zwischen Muskelgruppen, das sich ohne Gegensteuern von selbst verstärkt.
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Muskelabbau
Ob nach Schonung, Operation oder im Alter: Fehlende Muskulatur ist eines der wenigen Dinge, die sich fast immer verbessern lassen.
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Faszien
Verklebtes Bindegewebe schränkt Bewegung ein und macht Beschwerden an unerwarteter Stelle.
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Zwerchfell
Der zentrale Atemmuskel arbeitet ununterbrochen und ist eng mit Lendenwirbelsäule und Rippen verbunden.
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Sehnen & Bänder
Von der Bizepssehnenreizung bis zur Überdehnung im Sprunggelenk. Häufig bei Sport- und Bewegungshunden.
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Achillessehne
Verletzungen der Achillessehne heilen langsam und zeigen eine sehr charakteristische Fußung.
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Bizepssehne
Vorderhandlahmheit, die nach Ruhe besser wird und bei Belastung wiederkommt: oft die Bizepssehne.
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Rehabilitation und Alter
Nach Operationen und in der Lebensphase, in der vieles langsamer wird.
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Reha nach OP
Nach Knochenbrüchen, Gelenk- oder Wirbelsäulenoperationen. Strukturierte Nachsorge im gewohnten Umfeld, ohne Klinikstress.
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Seniorhund
Steifheit, wackelige Hinterhand, weniger Lust auf lange Runden. Altern lässt sich nicht aufhalten – die Lebensqualität dabei aber gestalten.
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