Achillessehne
Die Achillessehne verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein und hält beim Hund das Sprunggelenk aufrecht.
Sie ist die kräftigste Sehne im Hundekörper – und trotzdem verletzungsanfällig, weil bei jedem Absprung ein Vielfaches des Körpergewichts darüber läuft.
Das auffälligste Zeichen ist der durchgetretene Stand: Das Sprunggelenk sinkt ab, der Hund fußt mit der ganzen Hinterpfote auf statt nur mit den Zehen. Bei einem vollständigen Riss ist das sofort sichtbar. Häufiger sind aber Teilverletzungen und schleichende Überlastungen, bei denen die Sehne über Wochen verdickt und der Gang zunehmend unrund wird.
Betroffen sind besonders sportlich geführte Hunde und größere Rassen, oft nach einem einzelnen Fehltritt oder einer Landung aus dem Sprung.
Ein Verdacht gehört unverzüglich in die Tierarztpraxis. Ob genäht, geschient oder konservativ behandelt wird, entscheidet der Befund – und danach richtet sich auch alles Weitere. Physiotherapie beginnt hier immer nach ärztlicher Freigabe und folgt einem festen Stufenplan, weil Sehnengewebe langsam heilt und verfrühte Belastung den Erfolg zunichtemacht.
Ausführlich: Achillessehne beim Hund · Sehnen- und Bandverletzungen · Reha nach Operation